Wertstoffsammlung beim Straßenfest Berrenrather Straße Bunt im Carree 2026

Beschreibung

Es gab Wertstofftonnen für die gängigen Fraktionen auf dem Straßenfest, was bisher eher unüblich ist.

 

Was gut war

  • Es gab Wertstofftonnen für Papier.
  • Es gab Wertstofftonnen für Verpackungen.
  • Es gab Wertstofftonnen für Glas.
  • Die Menschen hatten viel Spaß.
  • Das Wetter war schönster Sonnenschein.

 

Wo Potential liegen gelassen wurde

  • Es gab keine Einlassschleuse und kein abgegrenztes Gelände, was die Kontrollen vereinfacht hätte.
  • Wertstofftonnen sind als solche nicht gut von allen Seiten erkennbar gewesen. Viele Gäste haben gedacht, dass es sich um Restmülltonnen handelt.
  • Die Veranstaltung war so gut besucht, dass sich Menschen eng gedrängt haben. So waren schnell Zugangswege zu den Tonnen versperrt.
  • Durch die Menschenmasse waren die Tonnen nicht mehr sichtbar, weil hohe Hinweisschilder gefehlt haben, die von weitem erkennbar gewesen wären.
  • Die Tonnenbeschriftung hätte von allen Seiten sichtbar sein sollen.
  • Fehlwürfe wurden nicht kontrolliert oder beseitigt. Hier könnten besser Volunteers stehen, oder die Wertstofftonnen in einem abgegrenzten Bereich stehen, wo nur geschultes Personal die Abfälle einwirft.
  • Die Tonne stand weit offen und es konnte leicht alles beliebige eingeworfen werden.
  • Die Tonne stand nah an dem Tanzbereich, wo zur später Stunde viele alkoholisierte Personen unterwegs waren.
  • Die Standbetreiber, insbesondere für Food, schienen nicht geschult gewesen zu sein, welche Abfälle in welche Wertstofftonne gehören.
  • An den Tischen wurden einfach Müllsäcke geklebt und alles gemischt vom Tisch abgeräumt und gesammelt. Diese ungetrennten Abfälle wurden gemeinsam mit Glas und Speiseresten in der gelben Tonne entsorgt, die für Verpackungen gedacht war.
  • Wertstoffcontainer wurden an den Straßenrand gestellt, und nicht besonders als Wertstoffinsel kenntlich gemacht.
  • Menschen hätten informiert und incentiviert werden können, einen besseren Fußabdruck zu interlassen als bei gewöhnlichen Straßenfesten in Köln.
  • Tonnen für dieselbe Fraktion waren teilweise schwarz mit blauem Deckel. Es gab aber auch grüne mit blau umrandeter Beklebung.
  • Man hatte lange Laufwege um Wertstoffe sortenrein zu trennen, wenn man von allem was los werden wollte. Daher haben einige Abfallerzeuger beschlossen diese Wege einzusparen und alles gemischt in eine Tonne zu befüllen. Wertstoffinseln hätten Laufwege erspart.
  • Wertstoff-Volunteers arbeiten teilweise auf Konzerten mit kleinen Wertstoff-Transportwägelchen und beliefern diese Wertstofftonnen. Das hätte man hier einmal ausprobieren können.
  • Es gab vom Veranstalter scheinbar einen einzigen zusätzlichen Remondis Glascontainer mit lediglich 120 oder 240 Liter Fassungsvermögen. Das war viel zu wenig für die angefallene Menge. Die Idee der Veranstaltung war jedoch, dass keine Getränke mitgebracht werden, sondern vor Ort gekauft und konsumiert. Dafür hätte es jedoch Einlasskontrollen gebraucht. Fast jeder Gast hat sein eigenes Wegbier mitgebracht oder mehrere. Teilweise in Sixpacks und diese Abfälle wurden nicht in Verantwortung des Veranstalters gesehen. Kiosk- und Supermarkt-Konsument:innen, die auf diese Veranstaltung gelockt werden und Gäste des Straßenfestes werden, können jedoch nicht ihre eigene Infrastruktur mitbringen. Und die städtische Infrastruktur ist nicht auf solche großen Abfallmengen zu diesen Stoßzeiten geplant und ausgelegt.  Die stationären Glascontainer der Gemeinde wurden scheinbar nicht oder nicht ausreichend genutzt. Sie waren trotz der angefallenen Menge am Samstag, am Sonntag noch nicht voll.

Zusätzliche Informationen

Stadt

Köln

Jahr

2026

Veranstaltung

Straßenfeste

Abfallhierarchie

040-Recycling

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